Südthüringentrail

Wir laden euch ein zu einer unvergleichlichen Reise auf teils verschlungenen Wegen abseits der Hauptschlagader des Thüringer Waldes, vorbei an klaren Bächen, durch dunkle Täler, über glitzernde Bergkämme, um schlussendlich Körper, Geist und all eure Sinne mit bleibenden Ein- und spektakulären Aussichten zu belohnen.
So bewirbt der Veranstalters des Südthüringentrails seine Veranstaltung.

Wie kommt man auf einen Traillauf in Südthüringen?
Im letzten Jahr habe ich bei der Harzquerung, einen Läufer aus Hamburg kennengelernt. Beim Lauf habe ich ihn und er mich mehrfach überholt, um dann doch die letzten zwei Stunden gemeinsam zu laufen. Netter Typ (wie alle Läufer), wir stehen immer noch im Kontakt und von ihm kam der Tipp zu dieser Veranstaltung. Also auf nach Suhl in Thüringen zum Südthüringentrail, nach der Absage des Rennsteiglaufes, der größte Lauf in Thüringen.
Karin über den Wichteltrail 17,4 KM+559 HM und ich über den Heldentrail 64,9 KM+2.491 HM, alternativ wurde noch der Riesentrail mit 47,5 KM+1.932 HM angeboten.

Beim Startnummern abholen, Pasta essen und Briefing wurde peinlichst genau auf die Hygienevorschriften geachtet. Abstände wurden eingehalten und auch der Mundschutz war immer vorhanden. Irgendwie anders, wie wir es sonst auf den Laufveranstaltungen gewohnt sind (klar es ist Corona Zeit) aber wenn man sich an die Regeln hält, sind Laufveranstaltungen absolut durchführbar. Laufsachen zurecht gelegt, Pflichtausrüstung kontrolliert (Laufweste für 1 Liter Flüssigkeit, Stirnlampe und der Faltbecher).

Früh ins Bett, denn der Wecker sollte für mich schon um 03:30 Uhr klingeln. Start war für mich um 05:00 Uhr, für Karin um 10:30 Uhr. Vor dem Start wurde ein leckeres Frühstück angeboten und so ging es für mich die ersten 1,5 Stunden durch die noch dunkle Nacht, nur unsere Stirnlampen erhellten den Wald und die Straßen (tolles Schauspiel). Der Start fand nicht als Massenstart statt, sondern einzeln im Abstand von zwei Metern hintereinander weg und als Mundschutz diente während der ersten 200 Meter das Buff Tuch. Die Strecke war gut gekennzeichnet, mit reflektierenden Bändern in Bäumen und Büschen sowie Schilder und aufgesprühte Wichtel auf Steine und Boden. Getränke gab es an den Verpflegungsstellen nur über den selber mitgeführten Faltbecher, das Essen konnte man sich aussuchen und wurde dann über eine Art Pommes Schale gereicht. Auch so wurden die Hygienevorschriften eingehalten. Die Anstiege waren stellenweise sehr steil. Das absolute Highlight war der Abstieg über eine schwarze Ski Piste ca. 1 KM ins Tal hinab. Da ich nie Ski gefahren bin, bewundere ich den Mut so eine Piste hinunterzufahren. Auch das Hinunterlaufen stellte sich als absolute Herausforderung da. Gerade hinunter, oder im zick zack, da hatte jeder so seine eigene Technik (meine war irgendwie so Semi) hat aber trotzdem unheimlich viel Spaß gemacht. Da Karin ja später auf die Strecke gegangen ist hatte ich die Hoffnung Sie unterwegs noch zu treffen, was mir am letzten Verpflegungsstand auch gelungen ist. So sind wir beide dann glücklich und erschöpft durchs Ziel gelaufen. Duschen war nicht möglich (klar immer noch Corona) aber bei 4 KM Strecke bis zu unserem Hotel kein Problem. Diese Art von Trailläufen macht unheimlich viel Spaß, alle sind total tiefenentspannt, es geht nicht um irgendwelche Zeiten sondern nur um das Machen. An den Verpflegungsstellen hält man sich nach Lust und Laune auch mal gerne 15 Minuten auf um in Ruhe zu essen/trinken und den Laufrucksack aufzufüllen.

Karin hat für den Wichteltrail 03:36:23 h gebraucht, was den 201. Gesamtplatz und den 21.Platz (Senior Master Woman) ausgemacht hat und ich habe für den Heldentrail 08.48:10 h benötigt was den 61.Platz gesamt und den 9.Platz (Senior Master Man) ausgemacht hat.
Als Lohn für diesen Lauf gab es für mich 3 Qualifikationspunkte für den UTMB und für uns beide zwei Holz Medaillien . Sportliche Grüße Karin und Robert.

17.4km
NameAKZeitPlatz (AK)Platz Ges. (M/W)
Karin FangmeierW50 03:36:23 21
64.9km
NameAKZeitPlatz (AK)Platz Ges. (M/W)
Robert OestmannM50 08:48:10 9
17.4km
NameAKZeitPlatz (AK)Platz Ges. (M/W)
Karin FangmeierW50 03:36:23 21
64.9km
NameAKZeitPlatz (AK)Platz Ges. (M/W)
Robert OestmannM50 08:48:10 9
Strecken
17.4km, 64.9km
Teilnehmer:
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