37. Otterndorfer Triathlon

37. Otterndorfer Triathlon

Warum nur laufen, wenn man auch radfahren und schwimmen kann? Gernot hat das Gesamtpaket Triathlon in Otterndorf absolviert und berichtet:

Diesmal hat mich der Triathlon an meine Grenzen gebracht. Ich habe die Sollzeit von 2 Stunden um 2,07 Minuten überschritten und bin als letzter ins Zielgekommen. Schuld war nicht das Wetter, sondern die niedrige Wassertemperatur von 18 Grad. Leicht unterkühlt bin ich als letzter aus dem Wasser gestiegen und lief zu meinem Rennrad. Ich brauchte fast 5 Minuten, um ins Radtrikot zu kommen. Nach einem kleinen Spurt zu Fuß konnte ich ab der Abfahrtlinie dann in die Pedale treten. Hier musste man aufpassen, weil die Olympiasprinter ins Ziel fuhren. Nach einer kurzen Strecke ging es durch eine Rechtskurve über 6 Huckel auf die eigentliche Rennstrecke. Auch hier musste man sehr achtsam fahren, um einigen Schlaglöchern auszuweichen. Mit leichtem Gegenwind ging es zügig weiter. Schwierig wurde es, als die Strecke durch Otterndorf führte und zahlreiche Kurven auftauchten. Kurz vorm Zielkanal musste man dann über einen leichten Anstieg über ein Sperrwerk radeln. Trotz allem hatte ich bei der Diziplin keine größeren Schwierigkeiten. An der Ziellinie musste man dann absteigen und zu seinem Stand laufen, das Rad abstellen, den Helm absetzen, die Laufschuhe schnüren und sich auf die 5km Laufstrecke begeben. Am Anfang der Strecke gab es einen Getränkestand, wo man einen Becher Wasser oder ein Isogetränk im Laufen zu sich nehmen konnte. Die Strecke führte dann über einen Deich an der Elbe entlang und an zahlreichen Badegästen vorbei zurück ins  Ziel. Nun musste ich noch einmal die Runde laufen, was mir doch ein kleinwenig schwer fiel, weil ich ganz alleine auf der Strecke war. Kurz vorm Ziel holte mich dann der Fahrradposten ein und so hatte ich die Möglichkeit zu einem kleinen Entspurt. Der Posten drückte mir eine rote Fahne in die Hand und so lief ich unter tobendem Applaus der Zuschauer als letzter ins Ziel ein. Hier wurde ich herzlich von etlichen Betreuern in Emfang genommen. An der Verpflegungsstelle habe ich erst mal reichlich Obst und viel Wasser zu mir genommen. Lange ausruhen konnte ich nicht, denn ich musste schnell zu meinen Sachen, weil der Platz schon abgebaut wurde. Es ist auf jeden Fall ein tolles Gefühl, das Rennen geschafft zu haben.

 Gruß, Gernot

 

Ganz herzlichen Glückwunsch zur tollen Leistung!

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